Andalusien Reisezeit

Andalusien ist ein wunderschönes und sehr vielseitiges Reiseziel. Der südlichste Zipfel Spaniens bietet Städte mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, endlose Sandstrände an Mittelmeer und Atlantik sowie eine Kultur, die stark durch den arabischen, aber auch durch den spanischen Einfluss geprägt ist. Dies zeigt sich an vielen Sehenswürdigkeiten wie der Alhambra in Granada. Aber Andalusien hat noch mehr zu bieten: Kletterer und Wanderer können sich beim Bergwandern und beim Klettern in der Sierra Morena austoben. Das Mittelgebirge ist im Schnitt zwischen 800 und 1000 Meter hoch. Trotz der unberührten Natur, die die Besucher hier genießen können, ist es touristisch gut erschlossen. Surfer kommen in der Gegend um Tarifa auf ihre Kosten, die beste Bedingungen bietet. So vielseitig das Land, so verschieden auch die Bedürfnisse der Besucher. Andalusien kann vielen unterschiedlichen Vorlieben gerecht werden und bietet dementsprechend einer großen Anzahl an Besuchern beste Möglichkeiten, einen erfüllten Urlaub zu verleben.

Klima in Andalusien

Das Klima in Andalusien ist äußerst mild und von vielen Sonnenstunden geprägt. Von Mai bis August scheint die Sonne zwischen 10 und 12 Stunden am Tag. In den Wintermonaten sind es 6 bis 7 Stunden. Im Sommer herrscht ein trockenes Klima vor, im Winter ist Andalusien die Region mit den mildesten Temperaturen Spaniens.

Die beste Reisezeit für jeden Zweck

Welches die beste Reisezeit für Andalusien ist, hängt sehr stark von der Art des geplanten Urlaubs ab. Für einen reinen Badeurlaub eignet sich sicher eine andere Reisezeit als für Sightseeing oder einen Sport- und Wanderurlaub.

Für einen reinen Badeurlaub ist in Andalusien die Zeit zwischen Mai und Oktober perfekt. In diesen Monaten herrscht beinahe Sonnengarantie. Allerdings kann es in den Hochsommermonaten Juli und August auch sehr heiß werden. Dann ist auch die Zeit, in der die Region von Touristen beinahe schon überrannt wird. Deshalb sollten Besucher auf jeden Fall vorab ein Quartier buchen, denn nicht selten ist alles bis aufs letzte Bett ausgebucht. Dennoch: Sonnenanbeter und alle, die es heiß mögen, sind jetzt an der Costa del Sol oder der Costa de la Luz am besten aufgehoben. Wer es ein wenig milder mag, kommt lieber im Mai, September oder Oktober. Abgesehen von den etwas milderen Temperaturen herrscht dann auch weniger Andrang. Am Atlantik weht gerade Anfang Herbst ein leichter Wind, der die Temperaturen wunderbar erträglich macht, aber noch warm genug ist, um stundenlang am Strand zu liegen oder durch die schönen Gassen der kleinen andalusischen Städte zu bummeln. Und im Meer baden kann man dennoch noch. Dies ist normalerweise bis November problemlos möglich.

Wer mehr als Badeurlaub wünscht und sich vor allem die andalusischen Sehenswürdigkeiten in großen Städten wie Sevilla ansehen möchte, sollte in den klimatisch angenehmeren Zeit von Ende Februar bis Ende März nach Andalusien kommen. Dann herrschen frühlingshafte Temperaturen, die so angenehm sind, dass man sich gut draußen aufhalten kann, ohne zu schwitzen oder zu frieren. Vom Massentourismus, der die Gegend in den Sommermonaten kennzeichnet, ist dennoch nichts zu spüren. Jetzt ist die richtige Zeit, sich die Region in Ruhe anzusehen, die Kultur Andalusiens kennen zu lernen und sich in den vielen gastronomischen Betrieben verwöhnen zu lassen. Nur für ein ausgiebiges Sonnenbad am Strand ist es noch zu kühl. Dafür sind die Preise zu dieser Jahreszeit noch auf einem erträglichen Niveau.

Noch günstiger ist es preislich in der Zeit von Ende November bis Ende Februar. Dann ist Andalusien noch ein wenig trüb und nebelig und dabei so menschenleer, dass man die Sehenswürdigkeiten noch ungestörter besichtigen kann. Was zu dieser Zeit allerdings ein wenig fehlt, ist das bunte Treiben auf der Straße und die Straßengastronomie, die während der Saison unverzichtbarer Teil des Stadtbildes in großen und kleinen Städten Andalusiens sind. Sie kommen erst mit den Touristen im Sommer wieder. Wer Andalusien dennoch in der Winterzeit besuchen möchte, tut gut daran, sich auch etwas wärmere Kleidung einzupacken, denn der ein oder andere Regenschauer kann in dieser Zeit fallen und der Wind weht schon einmal ein wenig kräftiger.

Sportler reisen ebenfalls am besten außerhalb der Sommermonate nach Andalusien, denn im Juli und August sind größere Anstrengungen wegen der hohen Temperaturen kaum möglich. Der Frühling und Herbst bieten das beste Klima, um zu wandern, zu surfen und auch zu schwimmen. Jetzt sind die Temperaturen so mild, dass man sich gefahrenlos auch größeren Anstrengungen aussetzen kann. Trotzdem regnet es so gut wie nie, das Meer ist noch angenehm warm und man kann ohne Probleme mit leichter Sportbekleidung draußen trainieren. Beste Bedingungen also für alle körperlichen Aktivitäten und Ausdauersport.

Für Familien mit (kleinen) Kindern gilt beinahe das Gleiche wie für Sportler. Sie sollten Andalusien in den heißen Sommermonaten meiden. Für einen Badeurlaub sind sie am besten bedient, wenn sie in den angrenzenden Monaten Mai, Juni, September und Oktober nach Andalusien kommen. Diese Zeit garantiert viele Sonnenstunden und angenehm milde Wassertemperaturen, bei denen sich Kinder auch längere Zeit im Wasser aufhalten können. Trotz der etwas milderen Temperaturen sollten besonders Familien mit kleinen Kindern sich aber nicht täuschen lassen. Auch im Frühling und Herbst ist die Sonne noch sehr stark, so dass Kinder vor Sonnenbrand und Sonnenstich gut geschützt werden sollten.

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