Costa Rica Reisezeit

Das mittelamerikanische Land Costa Rica bietet Reisenden eine große Vielfalt an Landschaftsformen und Naturerlebnissen. Zwischen der karibischen Küste im Osten und der Pazifikküste im Westen liegen nur etwa 200 Kilometer. Das Landesinnere ist bergig mit einer Vielzahl an Vulkanen, von denen einige noch aktiv sind. Costa Rica gehört zu den Ländern der Erde mit der höchsten biologischen Vielfalt. Fast ein Drittel des Landes steht unter Naturschutz und es gibt insgesamt 26 verschiedene Nationalparks.

Costa Rica: Ganzjähriges Reiseziel mit vielen klimatischen Bedingungen

Costa Rica liegt geographisch betrachtet nördlich des Äquators in den Tropen, und das Klima wird vor allem durch zwei Jahreszeiten beherrscht: Die Regenzeit von Mai bis November und die Trockenzeit von Dezember bis April. Das Wetter unterscheidet sich je nach besuchter Region und Höhenlage zum Teil deutlich. Grundsätzlich ist das Land jedoch ein ganzjähriges Reiseziel, allein schon wegen der warmen Temperaturen, die kaum unter 20 Grad Celsius sinken.

Zentraltal (Valle Central) mit der Hauptstadt San Jose

Das Zentraltal lässt sich ganzjährig bereisen, in allen Monaten des Jahres kommen Regenschauer vor. Die Regen- und Trockenzeit ist hier weniger ausgeprägt als an den Küsten und das Klima ist etwas kühler.

Mittlerer und südlicher Pazifik (Puntarenas)

Die Region Puntarenas am mittleren und südlichen Pazifik ist im Mai und Juni sowie im September und Oktober verhältnismäßig feucht. Es kommt vor allem nachmittags zu Regenfällen, der Rest des Tages ist oft sonnig. So sind die meisten Gebiete in Puntarenas das ganze Jahr über gut zu bereisen. Im tiefen Süden und auf der Osa Halbinsel können in der Regenzeit Überschwemmungen auftreten und Straßen unpassierbar sein.

Nordwestliches Costa Rica, Guanacaste

Guanacaste ist der trockenste Teil des Landes. Auch in der Regenzeit, wenn es am südlichen und mittleren Pazifik eher feucht ist, hat man hier eine hohe Sonnenwahrscheinlichkeit. Strandurlaub ist in Guanacaste also das ganze Jahr über möglich und je nördlicher, desto trockener ist das Klima. Generell sind Temperaturen um die vierzig Grad hier keine Seltenheit.

Nördliches Costa Rica

Der Norden des Landes kann das ganze Jahr über bereist werden. Es kommt immer wieder zu Schauern und die Temperaturen sind von der jeweiligen Höhenlage abhängig. In höheren Regionen können nachts Temperaturen um die zehn Grad vorkommen.

Karibik

Der karibische Teil Costa Ricas hat im März und April den meisten Sonnenschein, am häufigsten regnet es im Juli und August. Die Durchschnittstemperaturen liegen hier um die 26 Grad Celsius und nachts sinkt das Thermometer fast nie unter 20 Grad. In der regnerischen Phase von Juni bis November ist in der Karibik Hurricanesaison, auch Costa Rica liegt in der gefährdeten Zone. Hier sollte man sich vor Ort in den Medien über die Wetterlage informieren.

Hochland

Im Hochland von Costa Rica fällt an mehr als 300 Tagen im Jahr Regen. Die Luftfeuchtigkeit ist hoch, was zur Entstehung der einzigartigen Flora und Fauna der dort gelegenen Nebelwälder geführt hat. Während der Trockenzeit in den Monaten von Dezember bis April hat man in Costa Rica viele Sonnenstunden und Badewetter zu erwarten. Es ist die Hauptreisezeit mit den meisten Besuchern, so dass es in den Nationalparks und an den Stränden je nach Region schon einmal voll werden kann. Die Preise erreichen zu dieser Zeit generell ihren Höchststand und Unterkünfte sollten vor allem in den beliebten Regionen im Voraus gebucht werden. In der Regenzeit zwischen Mai und November gibt es in den meisten Regionen vormittags schönes Wetter und die Temperaturen sind warm. Selten regnet es einen Tag ohne Pause, meist gibt es in den Nachmittagsstunden eher kürzere und heftige Schauer.

Die besten Reisezeiten für Surfer

Surfer finden in der Trockenzeit zwischen November und April am Pazifik durch die von Norden kommenden Swells konstante Bedingungen, allerdings sind die Wellen eher klein. Einige Spots vor allem im Süden funktionieren nicht, da sie größere Swells benötigen. Im Norden sind die Wellen durch konstante Offshore Winde zu dieser Zeit insgesamt größer als im Süden. In der Regenzeit von Mai bis November treffen größere Swells auf die Pazifikküste, so dass man zu dieser Zeit eigentlich alle Spots mit guten Wellen laufen. In der Karibik liegt die Surfsaison in der Trockenzeit zwischen November und April und im Juli. Lokale Stürme beeinflussen die Swells in dieser Saison noch zusätzlich, zudem können Hurricanes auftreten.

Die besten Reisezeiten für Taucher

Für Taucher ist in der Trockenzeit von Dezember bis März die beste Reisezeit, da in dieser Phase die Sicht im Wasser am besten ist und die Wellen eher klein sind. Während der regnerischen Monate kommt es häufig zu Trübungen des Wassers, da viel Schlamm und Erde aus den Flüssen ins Meer eingetragen werden. Zudem sind die Wellen in der Regenzeit meist größer, so dass es auch mehr Verwirbelungen und Strömungen im Wasser gibt.

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