Dominikanische Republik Reisezeit

Von: Tscherno

Zwischen der Karibik und dem Atlantik liegt mit Hispaniola eine der gebirgigsten Inseln dieser Region. Den größten Teil der Insel bildet der Inselstaat Dominikanische Republik. Neben den bis über 3.000 Meter hohen Bergen prägen aber auch zahlreiche Ebenen und selbstverständlich die Küstenregionen das landschaftliche Bild der dominikanischen Republik. Die größte Anziehungskraft für Touristen haben mit Sicherheit die weißen Sandstrände, die einen Urlaub am Meer versprechen, der unvergesslich und paradiesisch wird. Daneben sorgen Städte wie Fernando de Monte Cristi und Santo Domingo als Hauptstadt des Staates sowie die zahlreichen Nationalparks für attraktive Ausflugsziele, sodass nicht nur der Strand, sondern auch der Rest des Landes eine lohnenswerte Zeit garantieren. Um diese Zeit in vollen Zügen genießen zu können, ist es wichtig zu schauen, in welchen Monaten – gerade was das Wetter angeht – die beste Reisezeit für einen wahren Traumurlaub ist.

Klimatische Unterschiede aufgrund unterschiedlicher Geographie

Ein Urlaub in der Karibik ist jederzeit auch gekoppelt an den Wunsch nach optimalem Reisewetter. Zunächst einmal unterliegt die Dominikanische Republik dem selbstverständlich in dieser Region üblichen Tropenklima. Innerhalb des Landes sorgen geographische Unterschiede für gewisse Differenzen des Wetters. In den Höhenlagen ist es kühler und auch niederschlagsreicher als in den Tieflagen innerhalb des Landes. In den Höhenlagen kann es daher im Winter durchaus auch einmal in die Region rund um 0 Grad gehen, während das übrige Land ganzjährig warme Temperaturen vorweisen kann. Unterschiede gibt es nicht nur bezüglich der Höhe, sondern auch zwischen dem Süden und dem Norden. Rein von den Temperaturen unterscheiden sich der Norden und der Süden mit durchschnittlich 28 Grad und im Winter nie unter 16 Grad – abgesehen von den Höhenlagen – kaum voneinander, wobei der Norden aufgrund des tropischen Klimas zusätzlich noch eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit aufweist. Diese erklärt sich durch die in dieser Region sehr häufigen Regenfälle, die die Nordküste zu einer der niederschlagsreichsten Gegenden in der Karibik macht. Die Südküste dagegen gilt als sehr trocken.

Reisezeiten mit Klimaunterschieden abstimmen

Nicht nur die regionalen Unterschiede, vor allem zwischen Süden und Westen, sondern auch zeitlich abhängigen, verschiedenen Wetterverhältnisse sind bei der Planung einer Reise zu beachten, Denn nur wenn man weiß, wann mit welchem Wetter zu rechnen ist, kann man die Zeit wählen, die man bevorzugt, oder sich optimal auf die herrschenden Zustände einrichten. Wie üblich in der Karibik gibt es nicht die bei uns üblichen vier Jahreszeiten, sondern lediglich die Trocken- und die Regenzeit. Die Trockenzeit erstreckt sich dabei ungefähr von Dezember bis April. Die dann aufhörenden tropischen Stürme, eine angenehme Wärme sowie ein insgesamt trockenes Klima, führen in diesen Monaten zur optimalen Reisezeit. Die daher steigende Beliebtheit der Dominikanischen Republik als Urlaubsziel sorgt oft für ausgebuchte Hotels, sodass man sich möglichst früh um eine Unterkunft für diese Zeit bemühen sollte.

Die Regenzeit umfasst den Zeitraum von Mai bis August und zeichnet sich aufgrund der Regenfälle und der hohen Temperaturen durch eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit aus. Dieses Wetterphänomen kann sich sehr belastend auf den Organismus auswirken, weshalb Personen, die derartige Probleme haben, die Dominikanische Republik in eigenem Interesse in der Regenzeit meiden sollten. Ohne solche gesundheitlichen Probleme kann die Regenzeit als Reisezeit auch sehr positive Auswirkungen haben, weil der Regen oft auch als erfrischend und willkommene Abkühlung angesehen wird. Vor dem Hintergrund kann ein Urlaub in der Regenzeit dann doch der attraktivere sein, weil in der Regel die Preise günstiger sind und die Dominikanische Republik weniger von Touristen frequentiert ist als in der Trockenzeit. Dadurch kann man die Insel ungestörter genießen und hat zudem bei Hotels, Restaurants und sonstigen Dienstleistungen viel mehr Auswahlmöglichkeiten als in der Hochsaison.

Zu beachten sind bei den Reiseplanungen auch die Herbstmonate, weil vor allem von September bis November in der Karibik mit starken Stürmen gerechnet werden muss. Von Juli bis Oktober herrscht sogar die Saison der Hurrikans, die einen gemütlichen Urlaub schnell erschweren können. Alles in allem bietet das tropische Klima jederzeit die Möglichkeit für einen tollen Urlaub. Wichtig ist immer, dass man sich mit den Wetterverhältnissen schon im Vorfeld auseinandersetzt, um zu wissen, was einen wann erwarten kann. Nur so kann man unangenehme Witterungsbedingungen vermeiden oder sich optimal darauf vorzubereiten. Wägt man für dich persönlich alle Vor- und Nachteile ab, steht einem traumhaften und unvergesslichen Urlaub in der Dominikanischen Republik nichts im Wege.

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