Hawaii Reisezeit

Die Inselkette Hawaii ist seit dem Jahr 1959 ein Bundesstaat der USA. Ihre größte Insel stellt Big Island, die kleinste Kaho’olawe dar. Insgesamt besitzt Hawaii acht Inseln: Ni’ihau, Kaua’i, O’ahu mit der Hauptstadt Honolulu, Moloka’i, Lāna’i, Kaho’olawe, Maui und Big Island. Als kulturelles und wirtschaftliches Zentrum gilt die Hauptstadt Honolulu auf O’ahu, wo sich auch der internationale Flughafen befindet. Die meisten Reisenden, welche die Inseln besuchen und ihre Ferien nicht auf O’ahu verbringen möchten, steigen hier zumindest um. Mittlerweile bieten einige Airlines allerdings auch vom Festland der USA Direktflüge auf weitere Inseln an, wie beispielsweise nach Kahului oder Lahaina auf Maui.

Hawaii zeichnet sich durch eine unglaubliche Viefalt in Flora und Fauna aus: Reisende finden sowohl weite Wiesenlandschaften, Regenwälder und Steilklippen als auch Traumstrände, vulkanische Gebirge und sogar verschneite Regionen auf den Inseln vor. Mit 11 von insgesamt 13 Klimazonen der Erde besitzt Hawaii ein breit gefächertes Ökosystem und natürlich eine vielschichte Wettercharakteristika. So weist Hawaii größtenteils tropische, feuchtwarme Zonen auf, die etwa bis zu einer Höhe von 135 Metern über dem Meeresspiegel reichen, aber ebenso gemäßigte Zonen bis zu einer Höhe von maximal 500 m und alpine Zonen, die ab 3.200 Metern Höhe vorzufinden sind.

Grundsätzlich besitzt Hawaii nur zwei Jahreszeiten: Den Sommer und den Winter. Die Sommerzeit beginnt etwa im frühen Mai und dauert bis Oktober an, während der Winter auf den Zeitraum zwischen November und April fällt. Letzterer ist einige Grade kälter und bringt mehr Nässe sowie stärkeren Wind mit sich. Die durchschnittliche Jahrestemperatur auf Hawaii liegt bei rund 26,6 Grad Celsius, in den Wintermonaten kann die Temperatur jedoch auf etwa 23 Grad Celsius absinken, nachts beträgt sie noch immer etwa 18 Grad Celsius. Der Juni und der Juli gelten als die trockensten Monate auf den Inseln. Selbst im Winter sind Wolken und Regen auf Hawaii nur selten, was allerdings lediglich für die Küste gilt. Im Inselinneren setzen sich die feuchtigkeitsgeladenen Wolken an den hohen Gebirgen fest und regnen sich fast täglich in kurzen, intensiven Schauern ab.

Generell gilt Hawaii als einer der grünsten Orte der ganzen Welt – dies ist den täglichen Regenfällen zu verdanken, die jedoch meist zeitgleich mit etwas Sonne verbunden sind. Dadurch sind Regenbögen, die schon seit Jahrzehnten ein Symbol für Hawaii sind, fast an jedem Nachmittag irgendwo sichtbar. Der Berg Mount Waialeale auf der Insel Kauai weist einen durchschnittlichen Niederschlagswert von 11,4 m im Jahr auf und gilt damit als einer feuchtesten Orte der ganzen Welt. Im Vergleich dazu besitzen die hawaiianischen Inseln jedoch auch Gegenden, an denen lediglich 15,2 cm im Jahr fällt. Die Stadt Hilo auf Big Island ist die niederschlagsreichste Stadt der ganzen USA: Dort fallen im Jahr etwa 508 cm Niederschlag im Jahr.

Dank seiner nahen Lage zum Äquator herrscht auf Hawaii ein ganzjährig feuchtwarmes, tropisches Klima, was vor allem auf die Küstenregionen zutrifft. An klaren Tagen ist die Sonneneinstrahlung häufig sehr intensiv. Daher sollten Reisende niemals auf einen guten Sonnenschutz sowie auf eine Kopfbedeckung verzichten. Tipp: Wer sich dennoch einen schmerzhaften Sonnenbrand einfängt, kühlt diesen am besten mit Aloe Vera-Gel. Die Pflanze, in deren Innern sich das lindernde Gelee befindet, ist dort heimisch und kann vielerorts wild gepflückt werden. Abhängig von der Jahreszeit beträgt die Wassertemperatur an der Meeresoberfläche zwischen 22 und 27 Grad Celsius, was einen Badeurlaub das ganze Jahr über problemlos möglich macht.

Da Hawaii sich am Rand einer tropischen Zone befindet, kommen mitunter stärkere Passatwinde auf den Inseln vor, auch tropische Stürme können auftreten. Obwohl Hurrikane eher die Ausnahme sind, sind die hawaiianischen Inseln durchaus anfällig für Stürme, da die Inseln sich mitten auf dem Pazifik – rund sechs Flugstunden vom Festland der USA entfernt – befinden.

Wer aus einer eher trockenen Region nach Hawaii reist, wird bei der Ankunft in Honolulu schnell feststellen: Die Luftfeuchtigkeit ist enorm hoch. Typische Anzeichen dafür sind die wohltuende Wirkung der feuchten Luft auf die Haut oder auch Haare, die länger brauchen, bis sie trocken sind. Insbesondere im späten Sommer oder bei Windstille kann die hohe Luftfeuchtigkeit schon einmal für ein eher schwüles Wetter sorgen, die Luft “steht” dann buchstäblich. Der Jahresdurchschnittswert der Luftfeuchtigkeit liegt in Honolulu bei rund 65%.

Die beste Reisezeit für einen Urlaub auf Hawaii

Prinzipiell ist jede Jahreszeit eine gute Wahl, wenn man einen Urlaub auf Hawaii verbringen möchte. Die Durchschnittstemperatur liegt im Jahr bei etwa 27 Grad Celsius. In den Sommermonaten, also zwischen Mai und Oktober, sind die Tage trocken und warm. Das ganze Jahr über sorgen angenehme Passatwinde für ein ausgeglichenes Klima. Wer Walbeobachtungen unternehmen möchte, sollte zwischen Januar und Mai anreisen. Surfer nutzen am besten die europäische Wintermonate für einen Urlaub: Zwischen November und Februar herrscht Hochsaison im Surferparadies Hawaii. Vor allem das Big-Wave-Surfing an den Nordküsten von Hawaii ist ein absolutes Highlight, zu dem die besten Surfer aus der ganzen Welt anreisen und das allein schon für Zuschauer ein unvergessliches Spektakel ist.

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