Miami Reisezeit

Miami ist für viele Menschen ein absolutes Traumziel: Die Millionenstadt an der südöstlichen Spitze des US-amerikanischen Bundesstaats Florida ist ein Paradies für Sonnenanbeter und gleichzeitig ein Treffpunkt für die Reichen und Schönen des Landes: Unzählige Prachtvillen mit eigenen Anlegestellen für Yachten sowie luxuriöse Einkaufsboulevards wie die Collins Avenue oder die Washington Avenue und natürlich traumhafte karibische Strände prägen das Bild. Der Ocean Drive gilt als Wahrzeichen der Stadt. Diese weltberühmte Straße führt direkt am Strand entlang und ist gesäumt von unzähligen Restaurants, Cafés, Bars und Diskotheken. Besonders im Frühjahr, wenn die Studenten die Spring Break dort feiern, verwandelt sich Miami in eine wahre Partyhochburg. Wer es dann lieber ruhiger mag, gelangt mit dem Auto schnell in andere Badeorte wie zum Beispiel auf die über Brücken erreichbare Insel Key West oder auch in die Hafenstadt Fort Lauderdale.

Das Klima in Miami

Neben Hawaii ist Miami der einzige Bundesstaat der USA mit tropischem Klima und daher das ganze Jahr über sonnig und warm. Dennoch gibt es klare Unterschiede zwischen den einzelnen Jahreszeiten.

In der Phase zwischen Juni und September kommt es in Miami recht häufig zu tropischen Stürmen und Wirbelstürmen, die allerdings in der Regel keine gefährlichen Ausmaße annehmen. Die Niederschläge fallen meist kurz und intensiv am Nachmittag, schon nach wenigen Minuten scheint oft wieder die Sonne. Im Sommer, wenn die Luftfeuchtigkeit am höchsten ist, gelangt Staub aus Afrika in die Stadt, was sich negativ auf die Luftqualität auswirkt und zusätzlich zur Hitze schnell drückend wirkt. Ab September geht der Regen nach und nach wieder zurück.
Allgemein sind die Niederschläge in Florida im Verlauf eines Jahres sehr ungleichmäßig verteilt. Während es im Sommer etwa jeden zweiten Tag regnet, fällt im Winter nur an etwa einem Tag pro Woche Niederschlag.

Als trockenste Zeit des Jahres ist der Frühling zu nennen. Wenn die Trockenzeit gegen Ende Mai in die Regenzeit übergeht, treten sehr häufig Waldbrände außerhalb der Stadt, wie beispielsweise in den Everglades, auf. In Miami fällt kein Schnee, allerdings gibt es in anderen Teilen Floridas Gebiete, in denen die Temperaturen tiefer fallen und daher Schnee nicht ganz ausgeschlossen werden kann.

Verantwortlich für die extrem hohe Luftfeuchtigkeit von bis zu 90 % sind vor allem die östlichen Winde, welche sich über dem warmen Wasser des Golfstroms erwärmen können. Sie halten die Temperaturen in Miami das ganze Jahr über angenehm. Der Januar ist in der Regel der kühlste Monat in Miami. Die Tagestemperaturen liegen dennoch bei immerhin 24 °C, nachts fällt das Barometer dann auf etwa 18 °C ab. Das Baden im Meer ist in dieser Jahreszeit in jedem Fall möglich, allerdings ist das Wasser noch nicht ganz so warm wie im Sommer.
Ab März steigen die Temperaturen in Miami sehr schnell an und erreichen im Juli und im August Spitzenwerte von bis zu 42 °C. Diese hohen Temperaturen sind dennoch gut auszuhalten, da es an der Küste immer etwas windiger als im Landesinneren des Bundesstaats ist.

Die beste Reisezeit für Miami

In Miami ist es in den Sommermonaten heiß, schwül und feucht, so dass diese Phase nicht unbedingt als beste Reisezeit anzusehen ist. Vor allem bei Sightseeing ist die Hitze oft kaum erträglich. Die Hauptsaison liegt zwischen Dezember in März, dann ist es es trocken und warm in der Stadt. Allerdings sind in dieser Zeit die Preise für Unterkünfte wegen den vielen Urlaubern aus aller Welt deutlich höher. Ab Juni steigen die Temperaturen, aber auch die Niederschläge an. Die Preise sinken dann schon wieder, der Urlaub ist somit im Sommer meist preiswerter.

Wer sich einen Badeurlaub in Miami wünscht, kann das ganze Jahr über anreisen, jedoch sind die Strände im Sommer deutlich überfüllter. Im Spätherbst und im Winter genießt man dagegen an vielen Stellen Ruhe. Die Wassertemperatur fällt in Miami fast nie unter 21 °C, jedoch kann sie im Sommer mehr als 30 °C betragen und ist während dieser Zeit nicht mehr unbedingt eine Abkühlung bei den hohen Temperaturen.

So ist es nicht sehr verwunderlich, dass im südlichen Teil des Bundesstaats der Sommer eher die Nebensaison darstellt, da die Luftfeuchtigkeit und die Temperaturen für viele Reisende alles andere als angenehm sind. Im Norden dagegen ist dies genau umgekehrt – dieser Faktor kann bei der Reiseplanung gerade im Hinblick auf die Finanzen eine entscheidende Rolle spielen.

Sehr wichtig ist, bei einem Urlaub in Miami immer auf einen ausreichenden Sonnenschutz mit einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor zu achten. Da die Stadt sich in den Tropen und direkt am Meer befindet, ist auch die Stahlung entsprechend höher und die Gefahr eines Sonnenbrands nicht zu unterschätzen. Kinder sollten in den Sommermonaten nur mit einem T-Shirt als Schutz baden. Am besten ist es, die starke Mittagssonne komplett zu vermeiden, wenn man im Sommer anreist. Dann reicht es völlig, den Strand noch in den späten Nachmittagsstunden zu besuchen, um trotzdem noch die Sonne Floridas in vollen Zügen genießen zu können.

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