Neuseeland Reisezeit

Neuseeland, das als eines der beliebtesten Urlaubsländer der Welt gilt, ist geprägt von riesigen nahezu unberührten Naturlandschaften. Jede der insgesamt 27 Region des Landes, das aus zwei Hauptinseln besteht, hat ihren ganz eigenen Charakter. Während an der Küste die weitläufigen palmengesäumten Strände in jedem Jahr tausende von Badeurlaubern und Erholungssuchenden aus der ganzen Welt anziehen, finden Abenteurer vor allem in den riesigen faszinierenden Regenwälder oder in den beeindruckenden Vulkanlandschaften des Landes jede Menge Abenteuer. Die größten Sehenswürdigkeiten des Landes sind die vielen großen Nationalparks. So gehören sowohl das Naturschutzgebiet Te Wahipounamu oder auch der Nationalpark Tongariro seit vielen Jahren zum berühmten Weltnaturerbe der UNESCO. An der Westküste der Nordinsel befindet sich mit dem Muriwai Beach einer der schönsten Strände Neuseelands. Die Wassertemperaturen im Pazifischen Ozean liegen im Sommer bei angenehmen 20 Grad Celsius. Ein echtes Paradies für Surfer aus der ganzen Welt ist der Piha Beach etwa 40 Kilometer von Auckland entfernt. Auf der Südinsel ist mit dem Fiordland-Nationalpark der größte Nationalpark Neuseelands zu finden. In den Fjorden des Parks können unter anderem Robben und Pinguine in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden.

Das Klima in Neuseeland

Das Klima in Neuseeland ist ganzjährig geprägt von milden Temperaturen und einer hohen Niederschlags-Wahrscheinlichkeit. Allerdings gibt es zwischen dem Norden und dem Süden große Temperatur-Unterschiede. Während die durchschnittliche Jahrestemperatur im subtropisch geprägten Norden etwa 15 Grad Celsius beträgt, liegen die Werte im Süden des Landes nur bei etwa 9 Grad Celsius. In den Sommermonaten Januar und Februar können die Temperaturen auf der Nordinsel und an der Ostküste Werte von über 30 Grad Celsius erreichen. Die Winter sind mit Temperaturen von etwa 10 Grad Celsius sehr mild. Außerdem scheint in der “kalten Jahreszeit” immer noch für vier Stunden am Tag die Sonne. Allerdings kann es in den Wintermonaten auch durchschnittlich 15 Tage im Monat regnen. Außerdem gibt es auch klimatische Unterschiede zwischen den Küsten- und den Bergregionen. Während man in den Sommermonaten an der Küste durchschnittlich mit bis zu sieben Sonnenstunden am Tag rechnen kann, sind es in den Gebirgsregionen deutlich weniger. Dafür regnet es in den neuseeländischen Gebirgen deutlich häufiger als an der Küste.

Die wärmsten Monate sind Januar und Februar mit Temperaturen von bis zu 25 Grad Celsius. Die Sonneneinstrahlung ist in Neuseeland deutlich stärker als zum Beispiel in Europa. Deswegen gehört Sonnenschutz immer zum Pflichtgepäck. Dabei sollte immer Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 genutzt werden. Für Kinder sollte der Lichtschutzfaktor deutlich höher sein. Abwechslung bringen auch im Sommer die regelmäßigen teilweise heftigen Regenfälle. Deswegen ist Neuseeland auch ganzjährig von einer artenreichen und immergrünen Vegetation geprägt. Insgesamt ist das Wetter im ganzen Land sehr wechselhaft. Der Wechsel zwischen Sonnenschein und Regen geht in Neuseeland sehr schnell. So sollte man sich vor allem bei beliebten Rundreisen durch das Land auf unterschiedliche Klimaverhältnisse einstellen.

Die optimale Reisezeit für Neuseeland

Als optimale Reisezeit für Neuseeland gelten die neuseeländischen Sommermonate von November bis März, weil in dieser Zeit sehr angenehme Temperaturen herrschen. Damit herrscht in der Hauptsaison sowohl an den neuseeländischen Stränden als auch in den Städten Hochkonjunktur. Schließlich herrschen im Sommer hohe Temperaturen, die durch die leichten Winde erträglich werden. Doch auch in den Wintermonaten von Mai bis Oktober ist in Neuseeland einiges los.

In den Gebirgsregionen des Landes kann man sich in dieser Zeit sogar auf bis zu minus zehn Grad Celsius, große Schneemengen und perfekte Wintersportbedingungen freuen. Das größte Skigebiet Neuseelands befindet sich im Tongariro-Nationalpark. Ideal für ausführliche Ausflüge in die atemberaubenden Regenwälder sind die Monate März und April. Viele Touristen und Einheimische nutzen diese Zeit für lange Bootstouren, Wanderungen und ausgiebige Klettertouren. Doch auch an Stränden ist in dieser Zeit noch einiges los, weil die Temperaturen zwar nicht mehr so heiß wie im Sommer, aber dennoch stabil sind. Die Wassertemperaturen liegen immer noch bei angenehmen 20 Grad Celsius.

In Neuseeland kann es allerdings auch passieren, dass sich das Wetter aufgrund von unterschiedlichen Kaltfronten und tropischen Stürmen schnell umschlägt. Deswegen sollte man sich bei den Planungen von Aktivitäten immer über die aktuellen Wettervoraussagen informieren und entsprechend auf mögliche Wetterumschwünge vorbereiten. Unberechenbar ist in Neuseeland das Wetter in den Monaten Mai und Oktober. So ist es möglich, dass es in dieser Zeit sommerlich warm und trocken ist. Allerdings kann es auch passieren, dass es in diesem Monat bereits schneit.

Ähnliche Inhalte