New York Reisezeit

Es ist sicherlich unumstritten, dass New York zu jenen Weltstädten zählt, welche immer eine Reise wert sind. Denn ungeachtet der jeweiligen Jahreszeit hält diese faszinierende Metropole für ihre BesucherInnen eine nahezu unübersichtliche Fülle an unterschiedlichen Attraktionen bereit. Dazu gehören beispielsweise ein Musical am legendären Broadway, eine eindrucksvolle Kollektion moderner Kunst im MoMa, zeitgenössisches Freizeitambiente im Central Park, der künstlerische Flair im multikulturellen Stadtteil Brooklyn oder Fashion der Superlative im schicken Manhattan. Hinsichtlich der Wahl der Jahreszeit kommt es natürlich auch maßgeblich darauf an, was man gesehen haben möchte, wenn man diese facettenreiche Weltstadt wieder verlässt.

Informationen rund um die klimatischen Bedingungen in New York

Das Klima in New York lässt sich im Großen und Ganzen als europäisch kontinental bezeichnen. Zu den markantesten Charakteristika zählen dabei sicherlich die zum Teil extrem kalten Winter sowie heißen Sommer. März und April wiederum gelten als die Monate, in denen mit dem meisten Niederschlag zu rechnen ist. Doch was verbirgt sich hinter diesen Pauschalangaben eigentlich konkret? In Zahlen ausgedrückt liegen die Durchschnittstemperaturen in der kalten Periode von Dezember bis März zwischen vier Grad Celsius und –6 Grad Celsius bei maximal 11 Regentagen im Monat und sechs Sonnenstunden täglich. In den Monaten März und April steigt die Zahl der Regentage auf 13 an. Die Monate Juli bis August sind mit bis zu 11 Sonnenstunden täglich die hellsten im Jahr. Allerdings sind in dieser Zeit auch noch rund 10 Regentage monatlich die Norm.

Zusammen mit den zum Teil hohen Temperaturen, welche nicht selten über 35 Grad Celsius liegen, führen diese zu in der Regel als unangenehm empfundenem schwülen Wetter, welches Herz und Kreislauf belastet. Die schlechte Luft kann zudem bei einem längeren Aufenthalt Atembeschwerden hervorrufen. Hier sollte man es also den New Yorkern, welche der Stadt in dieser Zeit zu entkommen versuchen, gleichtun und seinen Besuch auf einen anderen Monat verlegen. Doch natürlich spielen bei einer endgültigen Entscheidung nicht nur klimatische Faktoren eine Rolle. Empfehlungen hinsichtlich der besten Reisezeit hängen auch von Aspekten wie Saison und Ferienzeit in den Vereinigten Staaten ab. Natürlich übt New York das ganze Jahr über eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf Touristen aus. Mit dem größten Ansturm ist jedoch in dem Zeitraum zwischen Mai und September sowie um Weihnachten und Neujahr zu rechnen. Dies schlägt sich nicht zuletzt in den drastisch steigenden Preisen für Unterkünfte nieder. Nur wer sich frühzeitig entscheidet, kommt hier vielleicht noch in den Genuss erschwinglicher Hotelangebote.

Herausforderungen und Highlights der jeweiligen Jahreszeiten

Wer der schillernden Metropole New York im Winter einen Besuch abstattet, der sollte sich unbedingt warm einpacken. Denn dann kann es jederzeit ganz unerwartet zu Schneestürmen kommen. Auch eisige Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind nichts Ungewöhnliches, so dass man gut daran tut, für ausreichend warme Kleidung zu sorgen. Abgesehen von den unwirtlichen Witterungsbedingungen entfaltet New York aber gerade in der kalten Jahreszeit ganz besondere Reize. So zählt es für viele Menschen zu einem Lebenstraum, die Jahreswende einmal am Times Square mitzuerleben. Auch Romantiker werden in dieser Saison auf ihre Kosten kommen, denn eine Schlittschuhfahrt im Central Park oder ein gemütlicher Bummel durch die festlich geschmückte Stadt haben ihren ganz eigenen Charme. Enthält das Reiseprogramm vor allem Unternehmungen im Freien, so bieten sich in erster Linie die Monate Mai und September an. Denn in dieser Zeit sind die Temperaturen vergleichsweise angenehm, der Niederschlag hält sich in Grenzen und die hohe Anzahl an Sonnenstunden macht das Outdoor-Sightseeing zu einem wahren Vergnügen. In den Monaten Juli und August ist von derartigen Aktivitäten jedoch abzuraten. Denn dann wird es oftmals unerträglich heiß und stickig und die Luft ist schwer von Smog und unangenehmen Gerüchen.

Doch auch hier gilt ebenso wie in den klirrend kalten Wintermonaten, dass es in erster Linie nur auf die richtige Wahl von Kleidung und Besichtigungsart ankommt. Begeistert man sich beispielsweise für die unzähligen Museen und kulturellen Einrichtungen oder beabsichtigt man, sich vornehmlich in den glitzernden Shoppingmalls aufzuhalten, so wird man von den negativen Begleiterscheinungen, die die Sommermonate mit sich bringen, kaum etwas bemerken. Vielmehr wird man nun endlich allein aufgrund des luxuriösen Flairs und des maximalen Komforts, welcher nicht zuletzt auf die erstklassige Klimatisierung zurückzuführen ist, nachvollziehen können, warum New York weltweit als Trendsetter in Fragen rund um Themen wie Fortschritt, Entwicklung und Ästhetik angesehen wird.
Abschließend ist festzuhalten, dass New York das ganze Jahr über mit einer Vielzahl aufregender Sehenswürdigkeiten lockt. Eine vorzeitige Planung erweist sich dahingehend als empfehlenswert, da Hotels gerade in der sogenannten Hochsaison schnell ausgebucht sind. Mit Blick auf die unbeständigen Wetterverhältnisse ist es zudem ratsam, auf alle Möglichkeiten gefasst zu sein. Entsprechend kann die Mitnahme von Regenschutz zu keinem Zeitpunkt schaden. Abgesehen davon bietet New York natürlich auch unzählige Ausweichoptionen, so dass man sich, wenn das Wetter einmal nicht mitspielt, in ein interessantes Museum, ein trendiges Kino oder ein gemütliches Café flüchten kann, ohne dabei das Gefühl zu haben, etwas von seinem Urlaubsvergnügen einbüßen zu müssen.

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