Paris Reisezeit

Paris zählt weltweit zu den wenigen Destinationen, welche immer eine Reise wert sind. Ob man sich nun für Mode, Kultur, Kunst, Geschichte oder die legendäre französische Küche begeistert, das einzigartige Flair, welches man der sogenannten Stadt der Liebe nachsagt, wird gewiss jede Besucherin und jeden Besucher über kurz oder lang in seinen Bann ziehen. Angesichts der Fülle an unterschiedlichen Attraktionen hängt der Erfolg eines Parisaufenthaltes zudem nicht ausschließlich von den klimatischen Verhältnissen ab. Vielmehr entfaltet die lebendige französische Stadt zu jeder Jahreszeit ihre ganz besonderen Reize. Worin diese genau bestehen und mit welchen Temperaturen man in den einzelnen Monaten zu rechnen hat, sind Aspekte, die im folgenden Beitrag diskutiert werden sollen.

Das Pariser Klima im Diskurs

Da die französische Hauptstadt ebenso wie einige Teile Süddeutschlands in der gemäßigten Klimazone liegt, kommt es zu vergleichbaren Wetterverhältnissen. Diese sind vor allem durch relativ hohe Temperaturen im Sommer sowie einen milden Winter gekennzeichnet. Als schönste Jahreszeit gilt für viele Menschen der Frühling. In Paris zeigen sich die ersten Vorboten bereits im März. In den Monaten April und Mai kann man mit Temperaturen um die 19 Grad Celsius rechnen. Fünf bis sieben Sonnenstunden täglich sorgen in den öffentlichen Parks und Gärten für eine besonders üppige Vegetation. Erfrischende Momente garantieren hingegen die zahlreichen Niederschläge an bis zu elf Regentagen im Monat Mai. Sonne pur verspricht wiederum der Pariser Sommer in den Monaten Juni bis August. Abkühlung bei schweißtreibenden Temperaturen um die 30 Grad Celsius bieten abgesehen von den klimatisierten Museen und Kulturstätten auch die attraktiven Pariser Grünanlagen. Der im Oktober beginnende Herbst zeichnet sich in der Regel durch einen rapiden Temperaturabfall auf bis zu 7 Grad Celsius sowie vermehrten Niederschlag aus. Grau und ungemütlich wird es selbst in der quirligen französischen Metropole im Monat November. Von Dezember bis Februar ist zudem mit Kälte, Eis und Schnee zu rechnen. Die täglichen Sonnenstunden reduzieren sich auf die Zahl drei und werden durch Regen abgelöst. Die Temperaturen können bis auf den Nullpunkt sinken.

Diese Bedingungen sind jedoch nur als grobe Richtlinie zu verstehen. Schließlich sind die Folgen des weltweiten Klimawandels auch in der französischen Hauptstadt zu erkennen, so dass es hier zu erheblichen Abweichungen von der einstigen Norm kommen kann. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt es sich, kurz vor dem Urlaub aktuelle Wettervorhersagen einzusehen. Ungeachtet dieser klimatisch bedingten Unzuverlässigkeiten ist es sicherlich nicht übertrieben zu sagen, dass Paris aufgrund seiner überwältigenden Auswahl an Sehenswürdigkeiten gewiss bei jedem Wetter unvergessliche Reiseerlebnisse verspricht. Schließlich bieten sich hier selbst bei ungünstigen Witterungsbedingungen zahlreiche Ausweichmöglichkeiten. Doch was macht die französische Hauptstadt nun eigentlich genau zu jeder Jahreszeit so attraktiv und was sollten BesucherInnen hinsichtlich der Wahl der Reisezeit berücksichtigen?

Ideale klimatische Bedingungen für jeden Reisegeschmack

Welche Zeit für einen Besuch der hier im Mittelpunkt stehenden Weltstadt die Beste ist, darüber scheiden sich die Geister. Eine endgültige Entscheidung hängt in erster Linie sicherlich von den persönlichen Vorlieben und Erwartungen der Reisenden ab. Wer die legendäre Stadt der Liebe vor allem mit einem gemütlichen abendlichen Bummel an der Seine oder dem Besuch eines Straßencafés in Verbindung bringt, wird sich sicherlich vorzugsweise für die wärmeren Monate entscheiden. Auch die Aufführungen der berühmt-berüchtigten StraßenkünstlerInnen lassen sich am Besten bei milden Temperaturen genießen. Die Monate Mai und Juni gelten hier als besonders empfehlenswert. Auch der September bietet nach der großen Sommerhitze noch ausreichend Sonnenstunden für ein angenehmes Sightseeing-Programm im Freien. Eine Museumstour kann wiederum zu jeder Jahreszeit reizvoll sein. Wer hier beispielsweise auf Herbst und Winter ausweicht, kommt zudem in den seltenen Genuss, viele Sehenswürdigkeiten ganz in Ruhe und ohne die gewohnten Touristenmassen genießen zu können. Als besonderer Geheimtipp gelten in diesem Zusammenhang vor allem der Monat November sowie die erste Dezemberhälfte, welche zudem mit lukrativen Sonderangeboten locken. Da die Regenmenge monatlich zudem unter 175 mm liegt und Paris damit nicht zu den Orten mit einer ausgeprägten Regenzeit zählt, sollte man sich von potentiellem Niederschlag nicht abhalten lassen. Denn nur selten gibt es in Paris Tage, die gänzlich verregnet sind. In der Regel beläuft sich der Niederschlag auf einige Stunden und wird dann wieder durch intensive Sonneneinstrahlung abgelöst.

Bei der Wahl der idealen Reisezeit spielen abgesehen von dem Wetter natürlich auch andere Aspekte eine wichtige Rolle. Möchte man bei seinem Parisaufenthalt beispielsweise unnötige Kosten vermeiden, so sollte man unter anderem die Monate Januar und Juli als Urlaubsoption ausschließen, da Events wie die Pariser Modewochen die Preise in die Höhe treiben. Ob als romantischer Wochenendtrip, Single- oder Familienurlaub Paris bietet für jede Art der Reise ganz besondere Highlights. Und allein die mögliche Kombination aus Outdooraktivitäten in den malerischen Parks und einem abwechslungsreichen Besichtigungsprogramm der schönsten Sehenswürdigkeiten garantiert Spaß für Groß und Klein. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass im Rahmen einer Städtereise Faktoren wie Klima und Witterungsbedingungen hinsichtlich der Bestimmung der optimalen Reisezeit ins Hintertreffen geraten. Schließlich bietet eine so aufregende und facettenreiche Weltstadt wie Paris ihren Gästen unabhängig von den Wetterverhältnissen zu jeder Jahreszeit ein weites Spektrum an Unterhaltungs- und Entdeckungsmöglichkeiten.

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