Vancouver Reisezeit

Vancouver ist die größte Stadt im kanadischen Bundesstaat British Columbia. Insgesamt weist die Metropolregion Metro Vancouver derzeit eine Einwohnerzahl von 2,3 Mio. auf und ist damit die drittgrößte in ganz Kanada. Regelmäßig wird die Großstadt in die Top 3 der Städte mit der höchsten Lebensqualität weltweit gewählt – und das hat auch seinen Grund: Nicht nur eine fantastische Naturkulisse, sondern auch ein angenehmes Klima, zahlreiche kulturelle Highlights und eine fortschrittliche, vielseitige Bevölkerung machen die Stadt so einzigartig. Vor allem Aktivurlauber werden Vancouver zu schätzen wissen: An der Küste kommen Taucher, Surfer und Segler auf ihre Kosten, im Hinterland locken dagegen die ersten Gebirgszüge zum Wandern, Mountainbiken oder zum Klettern. Auch das Skigebiet Whistler ist von Vancouver aus schnell erreicht. Kulturelle Highlights, wie zum Beispiel der Stadtteil Chinatown, der Punjabi Market und das Museum of Anthropology sind nur einige der vielen Sehenswürdigkeiten, welche die Metropole zu bieten hat.

Das Klima in Vancouver

Obwohl man die Gegend um Vancouver der Einfachheit halber in der Regel dem “Westen” von Kanada zuordnet, so ist der Bundesstaat British Columbia allgemein eine eher eigenständige Gegend. Vor allem die vielen Kontraste in der Landschaft machen Vancouver und seine Natur so besonders: Vor den Toren der Stadt beginnen die Ausläufer des majestätischen Küstengebirges, welches teilweise Höhen von bis zu 2.000 Metern über dem Meeresspiegel aufweist. Weiterhin liegen zahlreiche große und kleine Inseln vor der Küste. Diese Vielfalt bringt natürlich auch verschiedene Klimaregionen mit sich. So ist das Klima auf Vancouver Island feucht und maritim, es gibt gemäßigte, regenreiche Wälder mit gewaltigen Bäumen und üppigem Wuchs auf dem Boden, der sich unter anderem aus Farnen, Moosen und Flechten zusammensetzt. Hier sinkt das Wetter im Winter bis auf 0 °C ab, wirklich eisig wird es Vancouver jedoch nur selten. Allgemein sind die Temperaturen in der Stadt meist deutlich angenehmer als in anderen Teilen von British Columbia: Während es andernorts im September und frühen Oktober bereits kalt und mitunter sogar verschneit ist, genießt man in der Stadt noch warme, sonnige Spätsommertage.

Blickt man auf die Gegend, die sich etwas östlich vom Küstengebirge hinter Vancouver befindet, so ist das Klima überwiegend trocken. Das liegt vor allem daran, dass die schweren Regenwolken, die vom Pazifik aus heranziehen, kaum die Höhen überwinden können. Sowohl die Sonnenintensität als auch die Regenmengen und die Temperaturen sind dort variabel. Verlässt man Vancouver, erreicht man schon innerhalb weniger Kilometer vollkommen andere Witterungsverhältnisse, die sich auch in einer vielseitigen Vegetation widerspiegeln.

Abgeschirmt von den Bergen sind die Sommermonate in Vancouver in der Regel trocken, windstill und heiß. Im Osten von British Columbia ist das Klima eher von den Rocky Mountains geprägt. Die niederen Gebiete sind durch Regenwolken an den Hängen allerdings etwas feuchter. Im Frühsommer genießen Besucher in Vancouver dadurch wahre Blütenmeere, während in den höheren Lagen Schnee liegt. Die Vegetation und das Klima im Hinterland ist alpin geprägt. Vancouver stellt somit auch einen exzellenten Ausgangsort für Wintersportler dar, die Berge und Pisten sind von der Stadt aus schon in wenigen Stunden zu erreichen. Der frühe Herbst in Vancouver zeigt sich größtenteils sonnig und malerisch, die Blätter färben sich rot und es liegt eine wundervolle Atmosphäre in der Stadt. Der Winter bricht meist relativ plötzlich herein und lässt die Temperaturen ungewöhnlich schnell absinken.

Prinzipiell lässt sich das Kima in Vancouver als gemäßigt und warm bezeichnen. Im Januar und Februar sind die Temperaturen in der Regel am niedrigsten. Im Schnitt betragen die Tagestemperaturen zwischen 2 und 3 °C. Der Jahresdurchschnitt liegt in Vancouver bei etwa 9,7 °C, weiterhin ist die Niederschlagsrate im Winter deutlich höher als im Sommer.

Als wärmster Monat im Jahr gilt der Juli mit einer durchschnittlichen Temperatur von 17,5 °C. In dieser Zeit fallen mit nur etwa 36 mm auch die wenigsten Niederschläge. Pro Jahr beträgt die Niederschlagsmenge etwa 1.282 mm in der Metropolregion Vancouver, 199 mm entfallen dabei auf den Dezember, der als regenreichster Monat im ganzen Jahr zu nennen ist.

Die beste Reisezeit für einen Urlaub in Vancouver

Wer Vancouver besuchen möchte, kann dies grundsätzlich das ganze Jahr über tun, jedoch gelten der Juli und August als optimale Reisemonate. Man könnte das Klima in Vancouver in etwa mit typisch skandinavischem Wetter vergleichen, wie es beispielsweise in Kopenhagen oder in Oslo herrscht. Die Temperaturen liegen im Sommer meist bei angenehmen 22 °C. Dann zeigt sich die Vegetation in einem satten Grün, die Seen und Flüsse sind glasklar und das Wandern in der Natur wird zu einem wahren Genuss. Auch die Tage sind im Sommer – wie hierzulande – sehr lang und daher ideal für viele Aktivitäten im Freien. Beachtet werden sollte dennoch, dass der Sommer als touristische Hochsaison für Vancouver gilt: Die Unterkünfte sind schnell ausgebucht und die Sehenswürdigkeiten gut besucht – eine frühzeitige Reservierung ist klar von Vorteil! Wer sich eher mehr Ruhe wünscht, reist am besten im April und Mai oder auch im September und Oktober an.

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